Shiatsu bietet Ihnen die Möglichkeit, etwas für ihr körperliches
Wohlbefinden zu tun und gleichzeitig in der Ruhe der Anwendung in
tiefen Kontakt zu ihrem werdenden Kind zu kommen.
Für schwangere Frauen ist Shiatsu sehr vorteilhaft, weil es den
Bauch entspannt und dadurch dem Baby mehr Raum gibt. Sie liegen bequem
und nach ihren Bedürfnissen gepolstert in der Rücken- und Seitenlage.
Shiatsu kann auch gut in der Sitzposition angewandt werden.
Für werdende Mütter kann im Shiatsu ein Schlüssel dafür liegen, mit
dem eigenen, sich verändernden Körper in Einklang zu kommen und ihn
besser zu spüren. Dies ist eine Verbindung zum Leben.
Für werdende Väter ist es oft schwer zu ertragen, unter der Geburt
“nichts tun” zu können. Dabei können Sie Ihrer Partnerin weit mehr sein
als eine stabile psychologische Stütze: Lernen Sie einfache
Shiatsu-Techniken, die beruhigend, lindernd und entlastend eine
wertvolle Hilfe darstellen. Es empfiehlt sich, wenn Sie gemeinsam als
Paar in den letzten Wochen vor der Geburt lernen, sich mit Shiatsu
darauf vorzubereiten. Das Gute daran: Es bedeutet eine Entlastung schon
jetzt!
Shiatsu ist einfach zu lernen und zu geben in allen Positionen, die
Gebärende gern einnehmen. Auch wenn Sie sich unter der Geburt nicht an
alles Gelernte erinnern, genügen schon zwei, drei mit Liebe ausgeführte
Techniken, um eine Wirkung zu erzielen. In ca. 3 Stunden lernen Sie mit
Feedback Ihrer Partnerin, Shiatsu so zu geben, daß es ihr und Ihnen
sehr sehr gut tut.
Kosten: 200 € (die Sie sich gern mit einem zweiten Paar teilen können)
Gerade Mütter meinen häufig, sich immer erst um die anderen kümmern
zu müssen und erst ganz zum Schluß etwas für sich selbst tun zu dürfen
- wenn überhaupt. Instinktiv wissen wir aber, daß es für alle
Beteiligten auf die Dauer gesünder ist, wenn innerhalb der Familie
jeder und jede zu seinem und ihrem Recht kommt, und sich nicht eine
Person für alle anderen aufopfert. Shiatsu bietet Ihnen mehr als eine
beruhigende Pause.
Schon im Mutterleib wurden wir vom Fruchtwasser und den umliegenden
Organen von allen Seiten berührt. Haut und Hirn entwickeln sich wenige
Tage nach der Einnistung eines befruchteten Eies aus demselbern
Keimblatt. Die besonders innige, durch Millionen Nervenzellen
vermittelte Bezeihung zwischen unserer Haut und dem Gehirn ist deshalb
nicht überraschend.
Untersuchungen haben gezeigt, daß Baby´s und Kinder, die regelmäßig
massiert werden, aufmerksamer und neugieriger sind. Es konnte
herausgefunden werden, daß diese Kinder später ihre Muskeln besser
koordinieren und daß sie mehr lächeln. Die Sinne können sich besser
entfalten.
Kinder genießen Shiatsu so richtig. Sie zeigen genau was sie mögen
und auch, wann sie genug haben. Sie sind hier sehr spontan und
authentisch. Abhängig vom Alter des Kindes dauert Shiatsu zwischen 10
und 45 Minuten. Daher ist es oft stimmig, wenn von kleineren Kindern
ein Elternteil mit ihm Raum ist, zuguckt oder sich hinter einem
Paravent liegend ausruht. Beide können sich eine Shiatsu-Stunde teilen.
Zum Thema Teilen: manchen Kindern fällt dies schwer: “Nochmal Hände!”
oder “Nochmal Füße!” heißt es dann, bevor sie an Mutter oder Vater
abgeben. Es gibt daher die Möglichkeit, Mandalas zu malen, während
Mutter oder Vater Shiatsu bekommen.
Schulkinder bekommen durch Shiatsu mehr Selbstvertrauen, Vertrauen
in die Umgebung und zeigen mehr Zuneigung zu den Eltern: oft möchten
sie das Erfahrene (Shiatsu) gern weitergeben. Es ist gut, wenn Sie als
Eltern das annehmen können. In dem sozialen Projekt „Shiatsu und Yoga”
an der Grundschule Hamburg-Hoheluft bekommen unter der Leitung von
Britta Oßenbrüggen Zweit- und Drittkläßler regelmäßig ½ Stunde Shiatsu.
Wir beobachten, daß die Kinder eine wache Aufmerksamkeit ihrem eigenen
Körper gegenüber entwickeln. Auch berichten die Lehrer/innen, daß die
Kinder mit dem Schulstreß besser fertig werden. Die Schüler würden gern
weit häufiger Shiatsu bekommen, als dies für die Shiatsu´s und die
Schule möglich ist.